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Der Lohn allein zeigt nicht die gesamten Anstellungsbedingungen
Bei einem Stellenwechsel stehen meist der Lohn, die Ferien und die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten im Vordergrund. Die Pensionskasse wird häufig erst nach Vertragsabschluss genauer geprüft. Dabei beeinflusst die Vorsorgelösung sowohl das verfügbare Einkommen als auch die finanzielle Absicherung im Alter, bei Invalidität und im Todesfall.
Die neue Livica-Checkliste zeigt, welche Fragen im Vorstellungsgespräch relevant sind. Dazu gehören insbesondere:
Bei welcher Pensionskasse erfolgt die Versicherung?
Besteht ein Wahlsparplan?
Wird der Koordinationsabzug dem Arbeitspensum angepasst oder vollständig weggelassen?
Wie hoch sind die Sparbeiträge und welchen Anteil übernimmt der Arbeitgeber?
Sind auch Lohnbestandteile über dem BVG-Obligatorium versichert?
Kann die Vorsorge bei einem unbezahlten Urlaub oder Sabbatical weitergeführt werden?
Wie sind die Leistungen bei Invalidität und im Todesfall ausgestaltet?
Für Personen ab 50 Jahren enthält die Checkliste zusätzliche Fragen zum Umwandlungssatz, zum Deckungsgrad und zu den Möglichkeiten einer flexiblen Pensionierung. Jüngere Bewerbende können klären, ob das Alterssparen bereits vor dem 25. Altersjahr beginnt.
Arbeitgeber können die Checkliste im Vorstellungsgespräch aktiv abgeben. Damit schaffen sie eine sachliche Grundlage für die Beurteilung der Vorsorgelösung und zeigen, dass sie die berufliche Vorsorge als Bestandteil der Gesamtvergütung verstehen.
Die Checkliste ist neutral formuliert. Sie bezieht sich nicht auf ein bestimmtes Vorsorgewerk der Livica und kann unabhängig von der jeweiligen Pensionskasse eingesetzt werden.

Der Lohn allein zeigt nicht die gesamten Anstellungsbedingungen

